Über den Podcast

Wer sind wir?

Wir sind sieben Freund*innen/Menschen, die sich durch ihr Studium im Bereich Nahostwissenschaften kennen gelernt haben. Einige von uns sind schon im Arbeitsleben angekommen, andere schreiben gerade ihre Masterarbeit und manche tuen beides. Wir haben uns im Master und Bachelor mit der Region des Nahen und Mittleren Ostens durch das Studium, Forschungsaufenthalte und Reisen auseinandergesetzt. Trotzdem kommen wir alle aus unterschiedlichen Fachdisziplinen: von der Geschichtswissenschaft, zur Anthropologie, über Archäologie, Stadtentwicklung, Kunstgeschichte, Journalismus, bis hin zur Islamwissenschaft decken wir zusammen eine ziemlich große Bandbreite der Geisteswissenschaften ab.

Was machen wir hier?

Durch unsere unterschiedlichen Studiengänge haben wir verschiedene Herangehensweisen und Blickwinkel auf Themen, die den Nahen und Mittleren Osten betreffen. Während unseres Masterstudiums haben wir in den Mensapausen oft mehr diskutiert als in den Uni-Seminaren, manchmal über das furchtbare Essen, meistens aber über politische und gesellschaftliche Themen, die uns bewegen. Inzwischen sind wir quer über den Orient und Okzident verstreut und führen unsere Diskussionen per Skype weiter, um uns auf dem Laufenden zu halten. Da kam uns dann die Idee: Warum das Ganze nicht mal in Form eines Podcast aufnehmen?

Worüber reden wir?

Wenn wir von der Region Naher und Mittlerer Osten reden, meinen wir geographisch gesehen den Raum Vorderasien und Nordafrika. Das ist natürlich eine riesige und sehr kontrastreiche Region und wir maßen uns nicht an uns in jedem Winkel perfekt auszukennen, aber wir haben teilweise recht unterschiedliche regionale Schwerpunkte gelegt und möchten uns offen halten auch mal über Regionen zu reden, die nicht so im Fokus der Berichterstattung liegen. Inhaltlich möchten wir gerne über Themen reden, die die Gesellschaft und Politik der Menschen formen, die in diesen Regionen leben und natürlich auch über ihre Geschichte informieren.

Wen soll das interessieren?

Obwohl die europäischen und nahöstlichen Kulturen stark voneinander geprägt sind, sind viele Freund*innen und Bekannte immer wieder überrascht, wenn wir von unseren Erfahrungen und Studium berichten. Fragen wie: „Aber ist das sicher dort zu leben als Frau und muss man da nicht Kopftuch tragen? Kannst du denn arabisch sprechen, denn die können doch bestimmt kein Englisch? Bist du mit einem Kamel zur Uni geritten?“ kommen durchaus vor. Besonders Migrant*innen aus der Region des Nahen und Mittleren Ostens werden derzeit zum Politikum gemacht, dabei wissen viele Leute in Deutschland überhaupt nichts über die Länder aus denen diese Menschen kommen. Unser Anspruch ist deswegen, darüber zu informieren und Stereotypen abzubauen. Dabei muss nicht immer alles zu 100% politisch korrekt sein. Wir beantworten auch mal unsinnige Fragen nach dem „Kameltransportsystem“, spielen selbst mit Klischees und bringen gerne Mal eine gute Portion Zynismus ein, aber wir möchten, dass der respektvolle Umgang mit den verschiedenen Kulturen und Menschen gewahrt bleibt: #No fascism #No racism #No sexism!