An den Mikros

Tatjana

Tatjana hat Interkulturelle Europa- und Amerikastudien und Arabistik/Islamwissenschaften in Halle (Saale) studiert. Ihre Erfahrungen im Nahen Osten liegen in Jordanien, Palästina, Libanon und dem Oman. Mittlerweile wohnt sie in Berlin, wo sie ihre Masterarbeit im Bereich afro-asiatischer Kooperation beendet hat. Neben ihrer hauptberuflichen Beschäftigung im Musikbusiness, bleibt sie dem Nahen Osten weiterhin treu und interessiert sich besonders für beduinische Kulturen, levantinische Diaspora-Communities und den Raum Subsahara Afrika. Daneben ist sie ein begeisterter Doku-Fan und versucht sich an Longboard fahren auf dem Tempelhofer Feld.

Katrin

Katrin hat Kunstgeschichte, Archäologie und Politikwissenschaften in Freiburg, Jerusalem und dem Libanon studiert. Ihre Spezialgebiete sind die israelische und palästinensische Gesellschaft und Politik sowie wirtschaftliche Beziehungen zwischen der MENA Region und der EU. Im Rahmen ihrer Masterarbeit setzt sie sich momentan mit dem inner-kurdischen Konflikt in irakisch-Kurdistan auseinander und reiste dafür mehrmals in das kurdische Autonomiegebiet des Iraks. Katrin lebt und arbeitet zurzeit in Berlin. Sie unternimmt gerne Wahrnehmungs-spaziergänge (dank Carlotta kennt sie nun diesen Fachterminus), meist in Begleitung ihrer Kameras, und ist inzwischen begeisterte Fahrradfahrerin.

Julia

Julia hat Journalistik, Politik, Soziologie und Geschichte des Vorderen Orients, unter anderem in Marokko und im Libanon studiert. Sie hat bei der Tageszeitung taz volontiert und berichtet als freie Korrespondentin aus Beirut über Westasien und Nordafrika, vor allem über urbane Kultur, Gender und Fragen der sozialen Gerechtigkeit. Für ihre Masterarbeit war sie in Ägypten unterwegs, wo sie nicht nur viel Koshari gegessen hat, sondern auch Auslandskorrespondent*innen und ihre Vermittler zu ihrer Arbeit interviewt hat.

Svenja

Svenja hat Geschichte und Kulturanthropologie in Mainz studiert und war schon in Jordanien, Libanon, Ägypten und dem Oman unterwegs. Sie ist die waschechteste Historikerin im Bunde und schreibt – wenn sie nicht gerade arbeitet oder dieser Website technisch auf die Beine hilft – zurzeit an ihrer Masterarbeit zu dem Thema: Gertrude Bell1 und die britische Kolonialpolitik im Irak nach dem Ersten Weltkrieg2. Während ihrer Aufenthalte im Nahen Osten hat sie vor allem die landestypische Küche ausprobiert, viel gegessen und gekocht! Inzwischen macht sie sogar ein Fatteh al hummus, das von einigen Syrern mit dem Prädikat „wirklich gut“ (höchstmögliche Auszeichnung!) versehen worden ist.
1 brit. Historikerin, Archäologin, Solo-Reisende, Agentin, Königsmacherin, die fleißig in der Nachkriegspolitik des Nahen Ostens mitgemischt hat. Näheres in unserer Podcast-Folge.
2 Der war 1914-1918 und wurde nicht nur in Europa, sondern auch im Nahen Osten ausgefochten.

Carlotta

Carlotta studierte Politikwissenschaft, Stadtanthropologie, Soziologie, Geschichte und Urbanistik, zwischen Hamburg, Istanbul, Berlin, Beirut und Erfurt. Sie folgt u.a. Ansätzen einer Stadtplanerin in Istanbul, Verfassungsdiskursen im Libanon und Kunstschaffenden in Algerien. Wahlweise auf Französisch und Englisch, denn Tamazight ist, nach den Lebensprojekten Arabisch und Türkisch, noch auf ihre Sprachen To-Do-Liste… Ihre Interessen: Kultur und Politik, Stadt- und Regionalentwicklung und Genderfragen. Ihre Wahlheimat für politische, kulturelle und kulinarische Erkundungen: der mediterrane Raum.

Linda

Linda hat Ethnologie, Soziologie, Antike und Orient und Geschichte in München, Erfurt und Beirut studiert. Als Ethnologin interessiert sie sich mit Vorliebe für Migration und Minderheiten im Nahen Osten und reist gerne auch mal auf eigene Faust nach Marokko, Ägypten, Jordanien oder in den Iran. Im letzten Jahr unternahm sie einige Abstecher in den Südkaukasus und Zentralasien und nutzte die Gelegenheit um mehr über islamisch geprägte Gesellschaften außerhalb des Nahen Ostens und Nordafrika zu erfahren und sich mit dem postsowjetischen Raum auseinanderzusetzen.

Robin
Robin hat Geschichte und Arabisch in Utrecht studiert und beschäftigt sich momentan noch mit seinem Master Geschichte und Soziologie des Vorderen Orients in Erfurt. Sein Hauptinteresse sind vorallem die Sprachen des Nahen Ostens, insbesondere Arabisch und Türkisch. Zukünftig möchte er auch noch in Persisch und Kurdisch fließender palieren können. Sprachkenntnisse sieht er als essentiell an, denn immer noch gibt es zu wenig und zu missverständliche Kommunikation zwischen Europa und dem Nahen Osten. Sprachbarrieren führen dazu, das wir die Kulturunterschiede als unüberbrückbar ansehen und unterstützen Vorurteile. Um dem entgegenzuwirken arbeitet Robin momentan als Sprachlehrer für Geflüchtete in den Niederlande.